Newsletter-Archiv
Fall Dr. Turowski: Urteil zur Suizidhilfe bei psychisch Erkrankter
Die mittelgradig depressive Isabell R. hatte sich mit ärztlicher Hilfe das Leben genommen. Das hierzu am 8. April verkündete Urteil hing ausschließlich von der zu bewertenden Freiverantwortlichkeit der Suizidentin ab.
Verhinderung von Selbsttötungen oder Hilfe dazu – eine unendliche Geschichte
Eigentlich sollten laut Bundestagsbeschluss bereits Vorschläge für eine Verbesserung der Suizidprä¬vention vorliegen. Aber es passiert kaum etwas – ähnlich wie bei der gesetzlichen Neuregelung der ärztlichen Suizidhilfe.
Freiverantwortlichkeit beim Suizid: Einladung zu einer kostenfreien Online-Fortbildung
Für die Suizidhilfe wird eine Klärung der vorauszusetzenden Freiverantwortlichkeit des oder der Sterbewilligen immer dringlicher. Nun wollen Fachgesellschaften Leitlinien auf den Weg bringen. Am 12. April findet dazu eine interdisziplinäre virtuelle Fortbildung statt – mit kostenfreiem Zugang.
Sterbehelfer Dr. Spittler und Dr. Turowski erneut vor Gericht: Zur Bedeutung von Präzedenzfällen beim BGH
Die beiden Sterbehelfer Dr. Spittler und Dr. Turowski stehen erneut vor Gericht. In beiden Fällen lautet die Anklage, sie hätten als Ärzte jeweils bei einer schwer psychisch kranken Person unzulässige Suizidhilfe geleistet.
Stimmen und Perspektiven zum „Natrium-Pentobarbital“-Urteil
Könnte nicht nur die Abgabe von Natrium-Pentobarbital, sondern auch seine Aufbewahrung so gestaltet werden, dass Sicherheitsbedenken weitgehend auszuräumen wären? Wir haben Stimmen zum aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gesammelt.
Gescheiterte Suizidhilfegesetze – was nun?
Im Bundestag ist eine liberale Regelung der ärztlichen Suizidhilfe ebenso gescheitert wie der Gegenentwurf, der diese wieder im Strafgesetzbuch verankern wollte. Was bedeutet die Abstimmung und welche Konsequenzen hat sie?
Letztinstanzliches Urteil: Natrium-Pentobarbital zum Suizid darf nicht verkauft werden
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Natrium-Pentobarbital zur Selbsttötung nicht rezeptfrei in Apotheken gekauft und dann beliebig lange zu Hause verwahrt werden darf. Das Gericht wies das Anliegen zweier langzeitig schwer erkrankter Männer zurück, das tödlich wirkende Barbiturat mit staatlicher Genehmigung – d.h. ohne ärztliche Verschreibung – zu erhalten.
Durch liberales Suizidhilfegesetz schon bald Ende der Verunsicherung?
Nach langem Ringen liegt nunmehr ein liberaler Gesamtentwurf zur ärztlichen Suizidhilfe vor: Mit etlichen Regelungen, doch klar und überschaubar, sieht er pragmatische Lösungen für alle Betroffenen vor.
Flüssigkeitsverzicht bei Palliativ-Patienten Quälerei oder Wohltat?
Ist Flüssigkeitsverzicht bei Palliativ-Patienten Quälerei oder Respekt vor dem Willen der Sterbenden?








